Mit vierzehn habe ich das Schreiben entdeckt. Warum ich damit angefangen habe, ist ziemlich einfach. Schon als kleines Kind störte ich meine Mutter, die wegen der Beaufsichtigung meiner Wenigkeit oft an der Schreibmaschine zu Hause arbeitete, beim Tippen. Ich hängte mich liebend gerne an den Schlitten der Maschine, so dass meine Mutter nicht weitermachen konnte. (Mein Pech, ich wurde nach gerissenem Geduldsfaden in den Kindergarten gesteckt.) Allerdings verlor ich nie meine Faszination für Schreibmaschinen. Als ich nun diese vierzehn Jahre alt war, lieh mir meine Freundin ihre Reisemaschine mit Farbband aus. Um auf dieser Maschine herumtippen zu können (es ging mir wirklich nur darum), musste ich natürlich etwas zu Papier bringen, also versuchte ich - mehr oder weniger erfolgreich - Buchstaben sinnvoll aneinanderzureihen. Wie zum Beispiel: "Hab eine alte Schreibmaschine, Schreibmaschine schreibt sehr gern. Und die alte Schreibmaschine rattert eifrig stundenlang. Will mehr schreiben, als ich weiß, drum schreib ich manchmal solchen Sch..." Das war jetzt nicht so berühmt, ich weiß. Ich hoffe, dir gefallen die nachfolgenden Gedichte besser... ;) Mittlerweile habe ich zwar keine Schreibmaschine mehr, aber nicht die Lust am Schreiben verloren. |
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Das Licht malt Schatten in dein Gesicht |
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Zerklüftetes Gesicht |
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Kirschknackkerne in der Mokkacremetorte |
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Stummer Flügel Flut Dunkel Und Luft Eingesammelt mit Strandwärts vom |
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Er sagt zu mir Eine halbe Liebe und |
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Ich bin ein Berg den du nicht ersteigst |
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Ich bin ein wilder gelber Drache Ich bin die schöne Müllerstocher |
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Schwammgrün frisst das Weiß der Wand Die leeren Schüsseln schlucken das Lachen Armut und Krieg fressen Wellblechhütten Sieh doch, es will Abend werden Warum hast du gerade uns verlassen |
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Wer neugierig geworden ist und gerne mehr von dem Stoff lesen möchte, folge dem Link. Kommentare von Lesern Manuela aus M.: "Das Buch ist der Hammer- Manu"
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